Die Mission von Vestas lautet "Fehler dürfen bei Vestas einfach nicht passieren". Sie steht stellvertretend für die Verpflichtung des Unternehmens, seine Arbeitsabläufe zu optimieren, für Sicherheit zu sorgen, hervorragende Produkte herzustellen und alle Fehler systematisch aufzuarbeiten. Ende 2008 hatte der Großteil von Vestas und auch die meisten Zulieferer eine Status von 4 Sigma erreicht. Dies ist eine Voraussetzung für die Steigerung der EBIT-Marge in den kommenden Jahren. Vestas geht davon aus, Ende 2010 5 Sigma zu erreichen. Das übergeordnete Ziel, nämlich Six Sigma, soll spätestens 2015 verwirklicht werden. Es soll nicht vergessen werden, dass die Kunden von Vestas, die Erträge und der Ruf von Vestas durch das unzureichende Produktions- und Qualitätsmanagement einiger Zulieferer einen Schaden erlitten haben, der nach wie vor spürbar ist. Aus diesem Grund knüpft Vestas regelmäßig Kontakte zu neuen Lieferanten, die sich verpflichten, gemeinsam mit Vestas Six Sigma zu erreichen.
Derzeit überwacht Vestas etwa 15.000 Windenergieanlagen bzw. 25.000 MW rund um die Uhr. Dieser Service ebnet den Weg für eine effektive Wartungsplanung, längere Betriebszeiten und eine höhere Leistung der Anlagen. Dies wiederum kommt den Erträgen der Kunden sowie den Ausgaben von Vestas zugute, da die Servicetechniker von Vestas jetzt mehr als doppelt so viele Anlagen warten können wie noch Anfang 2008. Die Überwachung von 68 Prozent der installierten Gesamtkapazität von Vestas wird jeden Tag um etwa 10 MW erweitert. Durch die höhere Qualität und gesteigerte Produktivität sinken die Kosten, aber auch der Preis für neue Kapazität und folglich auch der Preis für das Wachstum von Vestas. Der Leitsatz "Fehler dürfen bei Vestas einfach nicht passieren" gilt auch für Triple15.


