Die Bedeutung des UN-Klimaberichts für die Windenergie

Am 2. Februar 2007 wurde der erste von drei Berichten der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (IPCC) veröffentlicht. Dieser Bericht zeigt deutlich, dass es Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen menschlichem Handeln und der globalen Erwärmung gibt und dass sich der Temperaturanstieg in den kommenden Jahrzehnten verstärken wird, wenn die Weltgemeinschaft nicht sofort handelt.

Wie auch der Stern-Report verdeutlichen diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Notwendigkeit, Energiestrategien für die Zukunft zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die bereits jetzt hohen Gesamtkosten der Erzeugung und des Verbrauchs fossiler Energie (einschließlich der Auswirkungen auf die Umwelt) in Zukunft noch steigen werden.

Es ist zu erwarten, dass der Bericht in Wirtschaft und Politik eine Debatte über die Nutzung erneuerbarer Energien und über Umweltthemen auslösen wird. Die Berichte bringen vermutlich auch einen Aufschwung für die Windenergie mit sich, der auch in Zukunft anhalten wird. 

Ergebnisse:

  • Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auf, dass der weltweite Klimawandel auf menschliches Handeln und die Nutzung fossiler Energieträger (Öl, Kohle und Gas) zurückzuführen ist.
  • Anhand von Messungen der durchschnittlichen Luft- und Meerestemperaturen sowie durch den durchschnittlichen Anstieg des Meeresspiegels in der ganzen Welt ist die globale Erwärmung nachgewiesen.
  • Simulationsmodelle zeigen, dass die Temperaturen und damit auch der Meeresspiegel in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen werden.

Entwicklung

Dieser Bericht ist der erste von vier Teilberichten, die zusammen den 4. Sachstandsbericht bilden. Bereits in den Jahren 1990, 1995 und 2001 wurden Berichte veröffentlicht, die zu Veränderungen in der weltweiten Klimapolitik führten, so z. B. zur UN-Klimakonvention von 1992 und zum Kyoto-Protokoll von 1997.

Mehr dazu

Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (IPCC)

2009.02.27