Laut einer vor kurzem vom Beratungsunternehmen Emerging Energy Research (EER) im Auftrag von Vestas durchgeführten Szenarioanalyse kann die Windenergie im Energiemix unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit und Risiken der Energieerzeugung nicht länger nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Die Analyse führte zu folgenden Ergebnissen:
- In einer Situation, in der es gilt, die CO2-Emissionen zu verringern, ist Windenergie – je nach Preis der CO2-Emissionen – gegenüber verschiedenen konventionellen Formen der Stromerzeugung durchaus wettbewerbsfähig. Die EER geht in ihrer Analyse von einem Preis von 30 EUR pro Tonne CO2-Emissionen aus.
- Ein Großteil der derzeit in Europa genutzten Anlagen zur Energieerzeugung ist älter als 20 Jahre und daher vollständig abgeschrieben. Das Interessante an der Analyse der EER ist deshalb, dass darin neue Windenergieanlagen und neue konventionelle Kraftwerke bei gleicher Ausgangslage miteinander verglichen werden.
Kurz gesagt ist Windenergie eine hervorragende Ergänzung zu konventionellen Energieformen: mit ihr erhöht sich die zur Verfügung stehende Strommenge, sie verursacht dabei wenig oder überhaupt keine CO2-Emissionen und steht darüber hinaus in unbegrenztem Maße und vor Ort zur Verfügung.


