Über dich selbst...
Im Juni 2007 habe ich mein Abitur erfolgreich bestanden. Doch schon ein Jahr zuvor, stand ich vor der Entscheidung, wie es nach der Schulzeit weitergehen sollte. Nachdem ich mich über verschiedene Studiengänge und Ausbildungen informiert habe, kam nur etwas in Frage, wo man die Vorteile von Theorie und Praxis verbinden konnte. Wie viele tat ich mich auch anfangs mit der Berufswahl schwer, doch als ich bemerkte, welche Möglichkeiten ein duales Studium in einem internationalen Konzern wie Vestas bietet, war die Entscheidung für das Studium zum Wirtschaftsingenieur gefallen. Besonders positiv empfand ich, dass dieser Studiengang viele interessante Bereiche abdeckt, da es auch immer mehrere Fächer in der Schule gab, in die ich mich gut einbringen konnte wie z. B.: Mathe, Wirtschaft-Politik, Physik oder Deutsch.
Auch in meiner Freizeit suche ich diese Abwechslung: Beim Rennradfahren und Schwimmen oder Reisen mit Freunden. Entspannung und Kreativität finde ich beim Zeichnen oder Klavier spielen.
Wie bist du auf Vestas aufmerksam geworden?
Ich habe über eine Ausbildungsmesse, der Nordjob, erstmals Kontakt mit Vestas aufgenommen. Die Möglichkeit, bei einem hier ansässigen, internationalen Unternehmen zu arbeiten, hat mir sehr gefallen. Für mich ist es wichtig bei einem Unternehmen tätig zu sein, hinter dessen Produkt und Leistungen ich stehen kann. Die Identifikation mit den erneuerbaren Energien fällt mir leicht. Von Beginn an hat mich die dänische Unternehmenskultur angesprochen: Der unkomplizierte und offene Dialog auf der Ausbildungsmesse und später im Bewerbungsgespräch hat mich positiv überrascht.
Warum hast du dich für den dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen entschieden?
Für mich war nach dem Abitur klar, dass ich mich nicht auf ein Gebiet festlegen wollte. Es gab für mich zu viele Themen, die mich interessierten und mir Spaß machten. Während der Ausbildung und des Studiums habe ich gemerkt, dass dies eine gute Entscheidung war: Technikverständnis für die Möglichkeiten einer Windenergieanlage ohne dabei den betriebswirtschaftlichen Fokus des Kunden zu vernachlässigen - das sind die Denkweisen, die man als angehender Wirtschaftsingenieur in dieser Branche gut gebrauchen kann.
Schon jetzt merke ich, welche Bandbreite das Studium an der Nordakademie bietet. So hat man bereits jetzt zum einen Eindruck darüber gewonnen wie sich die Investitionsentscheidung für eine Windenergieanlage zusammensetzt. Gleichzeitig versteht man aber auch eine Produktbeschreibung, in der beispielsweise die verschiedenen Werkstoffe der Hauptkomponenten aufgeführt sind. Genau diese Mischung macht den Studiengang so reizvoll.
Welche Tätigkeiten haben bzw. Abteilung hat dir bisher in deiner Ausbildung am besten gefallen?
In meiner zweiten Praxisphase habe ich viele Einblicke in die Planung von Windenergieanlagen gewonnen. Dank der Hilfe eines Planungsingenieurs konnte ich bald selbst per Software Ertragsberechungen für Windparks mit unterschiedlichem Parklayout durchführen. Zusätzlich durfte ich Telefonate mit Interessenten führen, die entweder generelle Fragen zur Windenergie oder auch technischen Details der Windenergieanlagen hatten. Diese Tätigkeiten haben mir viel Freude bereitet. Auch konnte ich den Genehmigungsprozess von Windenergieanlagen kennen lernen: Es ist sehr interessant, was neben den technischen Aspekten für die Realisierung eines Windparks notwendig ist.
Vielfältige Aufgaben mit Technikbezug und der Kontakt zu unterschiedlichen Abteilungen haben mir im Produktmanagement besonders gefallen. Die sehr projektbezogene Arbeit führt zu einem abwechslungsreichen Arbeitstag, bei dem oft mehrere Aufgaben parallel erledigt werden müssen. Die Arbeit im Team macht mir dabei besonders Spaß, da der Lerneffekt enorm ist und es durch diese Abstimmung zu besseren Ergebnissen kommt. Gerne würde ich nach dem Studium in diesen Bereichen mitarbeiten.
Was gefällt dir besonders an Vestas?
Es ist immer wieder motivierend, dass auf Wünsche in der persönlichen Weiterentwicklung stets eingegangen wird und man somit seine Ziele verwirklichen kann, so habe ich zum Beispiel die Chance bekommen mein jetziges Theoriesemester in Schweden zu absolvieren.
Weiter bekomme ich während der Praxisphasen einen Überblick über die Prozesse im Unternehmen und Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Dabei in einem unkomplizierten und offenen Team mitarbeiten zu dürfen, motiviert mich bei meiner Arbeit sehr.
Ich freue mich, dass ich dieses Studium in einer Branche absolvieren kann, die Nachhaltigkeit mit Ökonomie verbindet. Vestas bietet nicht nur Internationalität und vielfältige Möglichkeiten, sondern sorgt zudem für einen persönlichen Kontakt zwischen Arbeitgeber und Angestellten.
Was würdest du einem Bewerber für diesen Ausbildungsweg als Tipp für eine erfolgreiche Bewerbung empfehlen?
Ich empfehle den Bewerbern in jedem Fall frühzeitig den Kontakt zu suchen. Sobald deutlich wird, dass der Bewerber ein ehrliches Interesse für unser Unternehmen entwickelt hat, wurde bereits ein guter Eindruck hinterlassen. Der Studiengang ist die Qualifikation, um den Job Wirtschaftsingenieur ausführen zu können, jedoch steht die Ausbildung bei Vestas im Vordergrund. Es werden keine Theoretiker gesucht, sondern offene, praxisorientierte und motivierte Mitarbeiter. Genau dessen sollte sich der Bewerber bewusst sein, wenn er seine Bewerbung schreibt. Sie hinterlässt den ersten Eindruck, daher ist es von Vorteil, wenn der Bewerber sein Interesse an Vestas und dem Studiengang mit seiner Bewerbung deutlich zeigt.



